Faszination Handel – Impulse aus Wissenschaft und Praxis

Der Handel ist eine extrem dynamische Branche. Unternehmen sind gefordert, sich an sich ständig ändernde wirtschaftliche, juristische und technologische Rahmenbedingungen einerseits, aber auch an Veränderungen der Konsumentenanforderungen und der Aktivitäten des Wettbewerbs andererseits, anzupassen. Dabei bieten sich einem Unternehmen zahlreiche Stellschrauben, die im Sinne eines optimalen Zusammenspiels zukunftsorientierte strategische und operative Entscheidungen erfordern.

 

Die Vorträge im Rahmen der 3. Veranstaltung „Faszination Handel“ am
29. September 2011 in Köln bildeten einen Ausschnitt aus der Vielschichtigkeit des Handels in Wissenschaft und Praxis ab und vermitteln wissenschaftliche Hintergründe ebenso wie Impulse für innovative Ideen und Konzepte.

 

Veranstaltungsflyer Faszination Handel 2012
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Veranstaltungsrückblick Faszination Handel 2011

Bereits zum vierten Mal fand am 29. September die Veranstaltung Faszination Handel statt. Vertreter unterschiedlichster Branchen, Kammern und Verbände trafen sich im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln, um sich mit aktuellen Trends im Handel auseinandersetzen. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis steht dabei klar im Fokus.

 

Im Anschluss an die Begrüßung von Prof. Werner Reinartz, Direktor des Instituts für Handelsforschung, wurden in drei Vorträgen wissenschaftliche Hintergründe und innovative Ansätze mit Praxisbezug beleuchtet. Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, startete die Veranstaltung mit seinem Vortrag zum Thema Multi-Channel und verdeutlichte anschaulich, dass die Grenzen zwischen den Vertriebskanälen zunehmend verschwimmen. Der Handel müsse, um attraktiv für den Konsumenten und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben, die sozialen, mobilen und lokalen Nutzungsmöglichkeiten des Internets sinnvoll miteinander verzahnen.

 

Im zweiten Vortrag des Tages stellte Bettina Willmann, Leiterin des Bereichs Forschung & Konzepte am IFH Köln, exklusive Vorab-Ergebnisse einer eigeninitiierten Studie zum Image des Handels als Arbeitgeber vor. Die Studie beleuchtet sowohl die Sicht von potentiellen als auch von tatsächlichen Mitarbeitern und liefert überraschende Erkenntnisse zum Selbst- und Fremdbild des Handels als Arbeitgeber.

 

Das dritte Topthema – Social Media – wird auch für den Einzelhandel zum Erfolgsschlüssel. Die Kommunikation mit den Konsumenten trägt entscheidend zur Kundenbeziehung und Kundenbindung bei und ist somit Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg. In seinem Vortrag stellte Boris Hedde einen Aspekt besonders heraus: wichtiger als zu wissen wer spricht, sei es zu wissen, wie und worüber genau sich die Stakeholder im Social Web austauschen. Dass einige Unternehmen genau wissen was und wie über Sie gesprochen wird und diese Erkenntnisse bereits in der Kundenansprache erfolgreich einbinden, zeigten die neuesten Ergebnisse des IFH Social Media Scanners.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion das Thema Handelsmarken im Non-Food-Bereich im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis beleuchtet. Heinrich Zumnorde-Mertens, Geschäftsführer des Schuhhaus Zumnorde, Roland Kirsten, Direktor Recht & Unternehmensangelegenheiten DOUGLAS HOLDING AG und Dr. Susanne Eichholz-Klein, Bereichsleiterin der IBH RETAIL CONSULTANTS am IFH Köln diskutierten Fragen rund um die Bedeutung von Handelsmarken für den Mittelstand und ihre Relevanz als Unterscheidungsmerkmal. Das Fazit: Handelsmarken sind ein wichtiges Differenzierungsmerkmal – nicht nur zur Abgrenzung gegenüber den direkten Wettbewerbern vor Ort sondern auch gegenüber Niedrigpreis-Anbietern im Internet.

 

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Organisation

Dipl. Kff. Barbara Unterbusch

Projektmanagerin
IfH Institut für Handels-forschung GmbH

 

0221/943607-67

b.unterbusch@ifhkoeln.de